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SPD Berlin verurteilt Al-Quds-Marsch

Von Nicola, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63568878

Die SPD Berlin verurteilt den Al-Quds-Marsch am 9. Juni 2018 und ruft zur Gegendemonstration auf.

Der stellvertretende Landesvorsitzende, Andreas Geisel, sagte den Gegendemonstranten seine volle Unterstützung zu:

„Es stellt alle Demokratinnen und Demokraten und Freunde Israels vor eine große Herausforderung, diese Demonstration auf den Straßen Berlins zu sehen. Die Versammlungsbehörde hat strenge Auflagen erteilt, deren Einhaltung von der Polizei konsequent und mit dem nötigen Nachdruck überwacht und durchgesetzt wird. Wir Berlinerinnen und Berliner müssen jetzt unsererseits von dem Grundrecht der Meinungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch machen und ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit setzen. Deswegen werde ich auch an der Gegendemonstration teilnehmen.“

Renée Röske, Vorsitzende des Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sagte: „Der Berlin Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten hat – wie die gesamte jüdische Gemeinschaft in Berlin – keinerlei Verständnis dafür, dass Islamisten und Antisemiten in Berlin für die Vernichtung des jüdischen Staates Israels demonstrieren dürfen. Diese Islamisten rufen zur Vernichtung Israels auf – und sie treten die Werte unseres Grundgesetzes mit Füßen. Solche Demonstrationen haben in unserer bunten und toleranten Stadt nichts zu suchen.“

Die SPD Berlin unterstützt das Berliner Bündnis gegen den antisemitischen Al-Quds-Marsch und ruft unter dem Motto Gemeinsam gegen Antisemitismus, Islamismus und Homophobie – Solidarität mit Israel und der iranischen Demokratiebewegung“ zu einer Gegendemo auf.

Treffpunkt SPD Berlin: Samstag, 9. Juni 2018, 13:30 Uhr,

U-Bahnhof Nollendorfplatz (Berlin-Schöneberg), Maaßenstraße/Bülowstraße