Start Panorama Grundsteinlegung für 86 neue Wohnheimplätze in der Mollwitzstraße

Grundsteinlegung für 86 neue Wohnheimplätze in der Mollwitzstraße

Foto: V.l.n.r.: Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Jan Seifert, Bewohner des Wohnheims und Vertreter der studentischen Selbstverwaltung, und Petra Mai-Hartung, Geschäftsführerin des studierendenWERKs BERLIN, bei der Grundsteinlegung (© studierendenWERK BERLIN / Jana Judisch)

Am heutigen Donnerstag fand auf dem Gelände des Wohnheims in der Mollwitzstraße des studierendenWERKs BERLIN die Grundsteinlegung für sieben neue Häuser statt. Die modernen Wohnungen für insgesamt 86 Studierende sollen voraussichtlich bereits im Sommer 2019 bezugsfertig sein. Mit dem Neubauprojekt für rund 6,2 Millionen Euro baut das studierendenWERK seine Kapazitäten aus, um die Wohnsituation für Studierende im Land Berlin zu verbessern. Mit einem zweiten Neubau werden im Dauerwaldweg 50 weitere neue Wohnheimplätze realisiert.

Dazu Steffan Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, der bei der Grundsteinlegung vor Ort war: „Berlin hat sich zu einem international attraktiven Studienort entwickelt. Im Zuge dessen schaffen wir weitere Angebote für studentisches Wohnen im gesamten Stadtgebiet. Das studierendenWerk Berlin ist in dieser Frage ein wichtiger Partner. Darum freut es mich besonders, dass wir mit der Grundsteinlegung in der Mollwitzstraße wieder einen Schritt nach vor machen.“

Mit dem starken Zuwachs an Studierenden in den letzten Jahren steigt im Land Berlin auch der Bedarf an günstigen Wohnungsangeboten für Studierende an. Um der hohen Nachfrage nach günstigen Wohnungen besser gerecht zu werden, sieht ein Senatsbeschluss von 2015 vor, in den nächsten Jahren über 5.000 zusätzliche Wohnplätze für Studierende zu schaffen. Die Umsetzung erfolgt bereits durch die städtischen Wohnungsbaugesellschaften und den Immobiliendienstleister berlinovo, die mit der Schaffung von je 2.500 Wohneinheiten beauftragt sind.

Auch das studierendenWERK plant die Realisierung weiterer Wohnheimplätze in den kommenden Jahren und ist dazu bereits in Gesprächen mit der Investitionsbank Berlin (IBB) über die Aufnahme von Krediten. Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Senatsverwaltung für Finanzen hatten sich dafür eingesetzt, die Weichen zu stellen, um eine Kreditaufnahme künftig zu ermöglichen.

Die zurzeit bestehenden 33 Wohnheime des studierendenWERKs beherbergen knapp 9.500 Studierende. Mit einer durchschnittlichen Miete von 227 Euro pro Monat sind die Wohnheimplätze vergleichsweise günstig und daher sehr begehrt. Auf dem Grundstück der Mollwitzstraße im Bezirk Charlottenburg sind bereits drei Wohnhäuser mit insgesamt 333 Wohnheimplätzen vorhanden. Sieben weitere Gebäude mit je 10-14 Wohneinheiten kommen im Zuge des aktuellen Neubauprojekts hinzu.