Start Sport Tollhaus Alte Försterei: Keeper Gikiewicz trifft per Kopf zum 1:1 in der...

Tollhaus Alte Försterei: Keeper Gikiewicz trifft per Kopf zum 1:1 in der Nachspielzeit

Foto: Union Berlin

Der 1. FC Union Berlin erkämpft sich in der Nachspielzeit ein 1:1 gegen den 1. FC Heidenheim. Robert Glatzel brachte die Gäste per Kopf in der 56. Spielminute in Führung. Kurz vor Schluss glich der mit nach vorne geeilte Union-Torwart Rafal Gikiewicz nach einem Standard – ebenfalls per Kopf – aus (90.+4).

1. FC Union Berlin:
Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Hübner, Reichel – Prömel, Schmiedebach (66. Hedlund), Zulj – Gogia (81. Redondo), Andersson, Hartel (66. Polter)

1. FC Heidenheim:
Müller – Busch, Beermann, Mainka, Theuerkauf – Andrich (70. Thiel), Griesbeck, Dorsch (87. Wittek), Schnatterer (83. Strauß)– Dovedan, Glatzel

Schiedsrichter: Benedikt Kempkes, Jonas Weickenmeier, Patrick Kessel, Viatcheslav Paltchikow

Zuschauer: 20 108

Tore: 0:1 Glatzel (56.), 1:1 Gikiewicz (90.+4)

Nach dem 2:1-Erfolg in Ingolstadt veränderte Union-Coach Urs Fischer seine Startelf nur auf einer Position. Robert Zulj übernahm den Posten von Felix Kroos, der auf der Bank Platz nahm. Die Eisernen erwischten den besseren Start im ersten Abschnitt und setzten die Gäste unter Druck. Nach nur fünf gespielten Minuten kam Linksverteidiger Ken Reichel im Strafraum des FCH nach einem Zweikampf mit Robert Andrich zu Fall, Schiedsrichter Benedikt Kempkes verweigerte jedoch den Strafstoß. Union spielte weiter munter nach vorn und erarbeitete sich einige Möglichkeiten. Nach feiner Hacken-Kombination mit Sebastian Andersson versuchte Robert Zulj sein Glück von der Strafraumkante, sein Schuss rauschte jedoch Zentimeter am linken Torwinkel vorbei. Ohne selbst offensiv gefährlich zu werden, stabilisierten sich die Gäste mit zunehmender Spielzeit und machten es den Eisernen durch gutes Stellungsspiel schwer, in der Offensive Akzente zu setzen. In der 17. Minute wagte sich der FCH erstmals nach vorn, ein Kopfball vom aufgerückten Sebastian Griesbeck verfehlte das Tor von Rafal Gikiewicz jedoch deutlich. Die Eisernen agierten aus einer stabilen Defensive, hatten vorne jedoch Mühe, deutliche Chancen zu kreieren. Eine scharfe Hereingabe von Akaki Gogia nahm Heidenheim-Keeper Müller locker auf, auch bei einem verdeckten Schuss von Innenverteidiger Florian Hübner behielt der Schlussmann die Oberhand. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte sich Gogia erneut stark über die rechte Angriffsseite durch, Abnehmer Sebastian Andersson zielte von der Strafraumkante jedoch deutlich zu hoch.