Start Lichtenberg Lichtenberg investiert auch in 2019 in die Radweginfrastruktur

Lichtenberg investiert auch in 2019 in die Radweginfrastruktur

Das Bezirksamt Lichtenberg wird auch in diesem Jahr wieder in die Radweginfrastruktur investieren und neue Wege ertüchtigen sowie vorhandene Strecken sanieren. Der aktuelle Umsetzungs- und Planungsstand ist am 26. März im zuständigen Ausschuss Öffentliche Ordnung, Verkehr und Bürgerdienste den Anwesenden vorgestellt worden.  
Folgende 15 Radverkehrsmaßnahmen werden zurzeit umgesetzt:

Postleitzahl – Straßenabschnitt für Radwegertüchtigung
10315 – Rhinstraße /Seddiner Straße
10317 – Skandinavische Straße, von Rosenfelder Straße bis Brücke
10317 – Karlshorster Straße
10317 – Hauptstraße zwischen S-Bahnhof Rummelsburg und Hildegard-Marcusson-Straße
10318 – Hegemeisterweg von Gleyeweg bis Rummelsburger Landstraße, Asphaltierung Hegemeisterweg
10318 – Ehrlichstraße (Gleiserneuerung mit Anlage einer Fahrradspur)
10319 – Verbindung Erieseering bis Upstallweg
10365 – Bornitzstraße von Siegfriedstraße bis Ruschestraße
10367 – Möllendorffstraße 33
10369 – Landsberger Allee
13051 – Nordostumfahrung Malchow
13051 – Wartenberger Weg
13053 – Rhinstraße zwischen Plauener- und Gärtnerstraße (Verbreiterung der Radwege beidseitig)
13053 – Indira-Gandhi-Straße
13057 – Vincent-van-Gogh-Straße

Stand der Maßnahme „Umsetzung“ bedeutet, dass mindestens alle Planungsleistungen soweit abgeschlossen sind, dass z.B. nur noch eine Genehmigung oder ein gewisser Baufortschritt abgewartet werden muss. Es kann aber auch heißen, dass bereits bauliche Maßnahmen konkret sichtbar sind.  
Folgende 16 Radverkehrsmaßnahmen befinden sich zurzeit in der Planung:

Postleitzahl – Straßenabschnitt für Radwegertüchtigung
10315 – Eggersdorfer Straße (Asphaltierung)
10315 – Gensinger Straße
10315 – Alt-Friedrichsfelde von Robert-Uhrig-Straße (Rosenthaler Straße) bis Verwaltungsstandort Alt-Friedrichsfelde 60
10318 – Wallensteinstraße (Asphaltierung)
10318 – Hönower Straße
10365 – Vorplatz Zentralfriedhof, Asphaltierung Fahrradspur
10365 – Frankfurter Allee westlich Möllendorffstraße
10365 – Ruschestraße
10365 – Schottstraße
10367 – Scheffelstraße (Verbreiterung vorhandener Fahrradstreifen)
10367 – Fahrradstreifen Herzbergstraße zwischen Vulkanstraße und Siegfriedstraße; Ersatzparkplätze in der Straße 15
13051 – Hansastraße (bezirksübergreifend)
13051 – Darßer Straße / Kylburger Weg
13053 – Radweganbindung Seefelder Straße an Malchower Weg
13059 – Lindenberger Straße zwischen Birkholzer Weg bis Landesgrenze
13059 – Falkenberger Chaussee

Stand der Maßnahme „Planung“ bedeutet, dass die Projekte noch nicht konkret genug sind, dass sie umgesetzt werden können, da erst z.B. noch Planungsleistungen oder Vorabstimmungen im weitesten Sinne stattfinden müssen.

Hinweis: Das Bezirksamt Lichtenberg sucht fortlaufend nach geeigneten Standorten für Fahrradbügel. Die Aufstellung wird entweder aus dem Bezirkshauhalt bezahlt oder alternativ werden Mittel z.B. bei der Senatsverwaltung für Verkehr für die Umsetzung der Maßnahmen beantragt.

Der für Umwelt und Verkehr zuständige Bezirksstadtrat, Wilfried Nünthel (CDU), erklärt:
„Lichtenberg schafft und saniert Radwege. Dem Bezirksamt Lichtenberg ist es besonders wichtig, dass die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer nicht gegeneinander ausgespielt werden, indem dem einen oder anderen Vorrang eingeräumt wird. Wir wollen allen eine gleichberechtigte und vor allem sichere Fortbewegung im Straßenverkehr ermöglichen, egal welche Form der Fortbewegung sie nutzen.“

Zur Neugestaltung des Radweges in Form eines geschützten Radfahrstreifens in der Siegfriedstraße sind noch nicht alle Fragen abschließend geklärt. Wie medial berichtet wurde, würde die Einrichtung eines geschützten Radfahrstreifens auf beiden Seiten der Siegfriedstraße bedeuten, dass die beiden Parkspuren für den Autoverkehr entlang der Straße wegfallen. Um den Parkdruck in dem Gebiet aufzufangen, müssten in den umliegenden Straßen mehr Parkplätze geschaffen werden. Viele Anwohnerinnen und Anwohner sehen dies jedoch kritisch, sodass die Bezirksverordnetenversammlung einen umfassenden Antrag zur Überprüfung der genannten Kritikpunkte beschlossen hat (Näheres hier: DS/0641/VIII ), dem das Bezirksamt Lichtenberg gegenwärtig nachgeht. Sobald die Ergebnisse vorliegen, wird die Öffentlichkeit in geeigneter Form darüber informiert.