Start Panorama Verdacht des versuchten Totschlags – Zeugen gesucht

Verdacht des versuchten Totschlags – Zeugen gesucht

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt sucht Zeugen zu einer Tat vom 2. April 2019. Wie berichtet wurde der 38-jährige, dem Obdachlosenmilieu zugehörige Mann, während er schlief, angegriffen. Nach Angaben des Opfers hatte er sich zum Schlafen in die Nähe des S-Bahnhofs Friedrichstraße in einer überdachten Ausbuchtung an der Kaimauer der Spree zurückgezogen, als plötzlich zwei unbekannte, dunkel gekleidete Männer an ihn herantraten. Während einer der beiden den 38-Jährigen angriff, flüchtete sein Begleiter. Der Angreifer, der um die 1,80 Meter groß sein soll, schlug dem wehrlosen Mann zunächst mit einem Besen auf den Kopf, anschließend zudem noch mit einer Bierflasche und ergriff dann ebenfalls die Flucht in Richtung S-Bahnhof Friedrichstraße. Der Schwerverletzte schleppte sich zum Bahnhof, wo er die Bundespolizei alarmierte. Rettungskräfte brachten den schwerverletzen Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, wo er auch weiterhin ärztlich versorgt wird. Durch den Angriff erlitt der 38-Jährige schwere Kopfverletzungen sowie Brüche an den Armen.

Die Ermittler fragen:

  • Wer hat die Tat gesehen? 
  • Wer kann Angaben zu den beiden dunkel, mit Kapuzenpullovern bekleideten Männern machen? 
  • Wer hat verdächtige Beobachtungen in der Zeit von 0 Uhr bis 0.20 Uhr im Nahbereich des Tatortes gemacht? 
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben? 

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt, Bayernring 44 in 12101 Berlin-Tempelhof unter der Rufnummer (030) 4664-953317 oder (030) 4664-950130, per E-Mail, die Internetwache sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Polizeimeldung Nr. 0771 vom 2. April 2019: Obdachloser verprügelt
Unbekannte griffen in der vergangenen Nacht einen Mann in Mitte an. Gegen 0.15 Uhr schlief unter einer Ausbuchtung des Reichstagufers an der Spree ein 38-jähriger Obdachloser, als zwei Unbekannte ihn mit Knüppeln angriffen und schlugen. Bevor sie vom Ort flüchteten, warfen sie noch den Rucksack des Verletzten ins Wasser. Der Angegriffene konnte sich zum Bahnhof Friedrichstraße retten und dort Polizisten der Bundespolizei alarmieren. Ebenfalls alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 3.