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Gemeinsame Delegationsreise nach Japan

Eine IHK-Wirtschaftsdelegation mit insgesamt 34 Teilnehmern reist von Samstag, 18. Mai, bis Donnerstag 23. Mai, in die japanische Hauptstadt Tokio. Zur Delegation gehören 27 Berliner Unternehmen sowie Vertreter von Berlin Partner, Berliner Flughäfen und der IHK Berlin. Sie ist Teil der Delegation des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Wirtschaftsdelegation liegen auf den Leitbranchen Urbanisierung / Infrastruktur, Gesundheitswirtschaft und digitale Wirtschaft. Diese Themen sind auch bestimmend beim Wirtschaftsforum Berlin-Tokio am Montag, 20. Mai. Geplant sind weiterhin Unternehmensbesuche sowie eine Reihe von B2B-Gesprächen zwischen Unternehmen aus Berlin und japanischen Unternehmen bzw. deutschen Unternehmen mit Sitz in Tokio. 

„Tokio und Berlin stehen vor ähnlichen Herausforderungen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder. „Das heißt, hier wie dort arbeiten die Unternehmen an Lösungen für Fragen der Infrastruktur für eine wachsende Stadt, an Mobilitätskonzepten oder Ideen für den Umgang mit dem demographischen Wandel. Ziel ist es, den Metropolendialog und damit den Wissenstransfer zwischen den beiden Hauptstädten zu fördern.“

Japan liegt derzeit auf Platz 12 der wichtigsten Berliner Exportmärkte mit einem Exportvolumen von zuletzt knapp 370 Millionen Euro. 2018 lag das Exportvolumen damit um zehn Millionen über dem Vorjahr.  Die Top-Exportgüter in Richtung Japan sind: Pharmaerzeugnisse, Datenverabeitungsgeräte, elektronische und optische Erzeugnisse, Maschinen und sonstige Fahrzeuge sowie elektrische Ausrüstungen.  

„Die Delegationsreise bietet den Unternehmen die Möglichkeit, das Potential ihrer Produkte und Dienstleistungen im direkten Austausch mit japanischen Unternehmen einzuschätzen. Der enge Branchenfokus ermöglicht darüber hinaus konkrete Praxis-Hinweise zum Markteinstieg oder auch Geschäftsausbau“, so Eder. 

2018 wurden aus Japan nach Berlin Waren im Wert von 143 Millionen Euro importiert, die wichtigsten Importgüter sind elektrische Ausrüstungen, chemische, elektronische und optische Erzeugnisse sowie Maschinen und sonstige Fahrzeuge.