Start Panorama Müller zum 175. Jubiläum des Berliner Zoos

Müller zum 175. Jubiläum des Berliner Zoos

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zum 175. Jubiläum des Zoo Berlin:

„Jeder zoologische Garten auf der Welt ist auf seine Weise einzigartig. Das gilt auch für unsere beiden Berliner Zoos. Unseren Zoo in Tiergarten, dessen 175. Geburtstag wir feiern, zeichnen diese drei Dinge besonders aus: Er ist der älteste Zoo Deutschlands, er ist der artenreichste Zoo der Welt, und er hat einen eigenen Bahnhof. Die Berlinerinnen und Berliner lieben und verehren seine Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Knautschke und Bulette, Knut, die Pandapaare Meng Meng und Jiao Qing sowie früher Bao Bao und Tjen Tjen sowie Yan Yan – Tiere wie diese haben die Stadt bewegt und die Herzen der Menschen erreicht.“

Der Regierende weiter: „Der Berliner Zoo hat die Berlinerinnen und Berliner seit seiner Eröffnung im Jahre 1844 durch alle Höhen und Tiefen begleitet. Unvergessen ist die damals einzige Zoodirektorin Deutschlands, Katharina Heinroth, unter deren Leitung der weitgehend zerstörte Zoo nach 1945 wieder aufgebaut wurde. Zu nennen ist ihr verdienstvoller Nachfolger Heinz-Georg Klös, der vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern bis heute im Gedächtnis geblieben ist. Zu erinnern ist an Knuts Pfleger Thomas Dörflein, der mit seinem Eisbären über die Grenzen unserer Stadt hinaus bekannt wurde. Dörflein steht für die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit vielen Generationen mit großem Einsatz diese Zoos zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Dafür sage ich im Namen der Berlinerinnen und Berliner herzlichen Dank. Und ich gratuliere dem Zoo zum 175. Geburtstag.“

Müller: „So politisch wie diese Stadt Berlin, so politisch ist manchmal auch die Geschichte ihrer Zoos. Natürlich sind die Pandas immer auch ein Beispiel der liebenswerten Züge internationaler Diplomatie. Zu Zeiten der Teilung haben der Zoo und der Tierpark Friedrichsfelde ihre jeweilige Rolle zu spielen gehabt. Wir sind dankbar, dass aus der Konkurrenz des Anfangs in der Zeit der Berliner Mauer ein gemeinsames Miteinander gewachsen ist, das uns als ‚Stadt der Freiheit‘ schmückt. Es ist gut und richtig gewesen, zu entscheiden, dass unsere Metropole beide zoologischen Gärten braucht. Wir wünschen uns für unsere Zoos eine gute Zukunft, die den Tieren gerecht wird, uns und unseren Gästen aus aller Welt Freude bereitet und besonders unseren Kindern das Tierreich nahe bringt, das wir bewahren müssen.“