Start Sport ALBA BERLIN empfängt am Samstag s. Oliver Würzburg in der Max-Schmeling-Halle

ALBA BERLIN empfängt am Samstag s. Oliver Würzburg in der Max-Schmeling-Halle

Am kommenden Samstag, den 28. September (18 Uhr) starten die Basketballer von ALBA BERLIN in die Saison mit 2019/2020. Sie tun dies mit einem Heimspiel gegen s.Oliver Würzburg. Die Partie gegen die Franken ist das Achtelfinale des BBL Pokals und somit gleich ein sogenanntes „Do-or-die“-Spiel. Der Sieger erreicht das Pokal-Viertelfinale. Für den Verlierer ist dieser Wettbewerb hingegen schon zu Ende, bevor die Saison so richtig losgegangen ist. Achtung: ALBA muss für dieses Pokalspiel in die Max-Schmeling-Halle ausweichen.

Stimmen
Aito Garcia Reneses (Head Coach ALBA BERLIN): „Von unseren drei Neuzugängen ist es für Marcus Eriksson am einfachsten, ins Team zu finden, weil er schon lange in Europa spielt. Makai Mason und Tyler Cavanaugh werden mehr Zeit benötigen, um sich daran zu gewöhnen, wie hier gespielt wird. Umso glücklicher bin ich, dass so viele Spieler aus der letzten Saison bei uns geblieben sind und damit zeigen, dass sie hinter unserer Philosophie stehen. Dass wir auf dem aufbauen können, was wir uns in der letzten Saison erarbeitet haben, sollte gerade in den ersten Wochen ein Vorteil für uns sein. Auch für die Fans ist es sicher schöner, wenn sie am Samstag so viele bekannte Gesichter in ihrem Team wiedersehen.

Tim Schneider (Forward ALBA BERLIN): „Unsere Saisonvorbereitung war zwar nicht übermäßig lang, aber trotzdem freuen wir uns alle riesig, dass jetzt die richtigen Spiele beginnen. Im Pokal wollen wir natürlich möglichst weit kommen. Idealerweise wieder ins Finale, wo wir im Vorjahr eine große Chance verpasst haben. Natürlich braucht man in diesem Modus auch immer etwas Losglück. Zumindest in der ersten Runde haben wir ja gegen Würzburg schon einmal ein Heimspiel bekommen, aber das müssen wir jetzt auch nutzen. In der Max-Schmeling-Halle zu spielen, finde ich großartig, weil es mich daran erinnert, wie ich früher als kleiner Junge dort den großen zugeguckt habe.“

Infos
Die Würzburger sind mit nur vier Neuzugängen im Sommer weitgehend zusammen geblieben und sollten ähnlich wie ALBA entsprechend eingespielt sein. Im Vorjahr marschierte Würzburg mit geduldiger Ballbewegung und vielen gefährlichen Schützen bis ins Finale um den FIBA Europe Cup. Aber dieses internationale Ausrufezeichen hatte am Ende wohl auch einen Anteil daran, dass den Würzburgern nach zwanzig Europapokalspielen auf der Zielgeraden der easyCredit BBL die Energie ausging. Dem Team von Trainer Denis Wucherer fehlte auf dem neunen Platz ein Sieg zum Erreichen der Playoffs.

Das soll in dieser Saison besser werden und die Würzburger, die in dieser Saison an keinem europäischen Wettbewerb teilnehmen, haben sicher auch Zeit für einen langen Weg im nationalen Pokal. Das Auswärtsspiel in Berlin gleich in der ersten Runde ist dabei zwar ein denkbar schweres Los, aber zu Saisonbeginn sind erfahrungsgemäß mehr Überraschungen möglich als am Ende einer Saison.

Komplett zusammen geblieben ist aus dem Vorjahr Würzburgs starkes US-Trio im Backcourt, das im Vorjahr maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Auftritt im FIBA Europe Cup hatte. Jordan Hulls und Skyler Bowlin  zählten dabei auch in der Bundesliga mit zusammen elf Dreierversuchen pro Spiel (und guten Quoten) zu den besten Distanzwerfern in der Liga.

Der explosive Cameron Wells, der auch schon in Gießen für Trainer Denis Wucherer spielte und somit schon in der fünften Saison als verlängerter Arm des Würzburger Trainers auf dem Spielfeld fungiert, führt auch die Defensive an. Mit den Talenten Joshua Obiesie und Nils Hassfurther, die im Sommer zusammen mit Jonas Mattisseck und Lorenz Brenneke Deutschlands U20-Auswahl zu EM-Bronze führten, hat Würzburg im Backcourt in dieser Saison noch mehr Optionen.

Komplett neu aufgestellt sind die Würzburger hingegen unter den Körben, wo jetzt der US-Linkshänder Brekkott Chapman als mobiler Power Forward und US-Center Luke Fischer den Ton angeben. Letzterer machte sich in den vergangenen beiden Jahren (an der Seite von ALBA-Neuzugang Marcus Eriksson) mit Gran Canaria im EuroCup und in der EuroLeague mit starken Leistungen auf sich aufmerksam.

s.Oliver Würzburg (Statistik easyCredit BBL 2018/19)

Nr.NamePosAltercmNat.Min/SpPkt/SpRb/SpAs/Sp
1Jordan Hulls1/229180USA24,512,92,53,1
3Joshua Obiesie1/219185GER15,05,51,81,0
7Nils Hassfurther120187GER    
8Johannes Richter425206GER12,15,43,20,6
12Skyler Bowlin1/230190USA24,89,32,04,0
15Fynn Fischer520207GER4,31,00,60,0
21Florian Koch327198GER16,86,02,50,7
22Cameron Wells130186USA27,211,01,75,7
23Brekkott Chapman423206USA    
32Noah Allen3/424201USA    
34Felix Hoffmann330195GER9,72,22,20,6
40Luke Fischer524211USA    

Head Coach: Denis Wucherer (46, GER, vierte Bundesliga-Saison, die zweite mit Würzburg)

s.Oliver Würzburg: Resultate der letzten drei Wochen
19.09. Würzburg – Frankfurt (Test in Würzburg) 74:80 (N) Hulls 14
12.09. Würzburg – Darüssafaka (Saisoneröffnung) 74:82 (N) Chapman 13
08.09. Lugano – Würzburg (Test in Bormio) 68:78 (S) Hulls 23
05.09. Krasnojarsk – Würzburg (Test in Bormio) 75:79 (S) Chapman 14

ALBA-Bilanz gegen s.Oliver Würzburg:
13 Siege – 6 Niederlagen (in Berlin 8-2)
BBL: 11-3 / Playoff: 1-3 / Pokal: 1:0
Höchster Sieg: 108:69 am 5. Mai 2019 in Berlin (BBL)
Höchste Niederlage: 65:84 am 2. Januar 2012 in Würzburg (BBL)