Start Panorama Freiwillige gesucht: Nacht der Solidarität – Zählung der obdachlosen Menschen in Berlin

Freiwillige gesucht: Nacht der Solidarität – Zählung der obdachlosen Menschen in Berlin

Wohnungslosigkeit in Berlin stellt aktuell eine große Herausforderung dar. Dies betrifft auch obdachlose Menschen. Bisher weiß niemand genau, wie viele Menschen in Berlin auf der Straße leben. Die Schätzungen reichen von ca. 6.000 bis 10.000 Menschen.

Erstmalig in Berlin werden in der Nacht der Solidarität – Zählung der obdachlosen Menschen vom 29. auf den 30. Januar 2020 obdachlose Menschen gezählt, die sich auf der Straße aufhalten.

Um diese große Herausforderung erfolgreich bewältigen zu können, werden freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht. In Teams von mindestens drei Freiwilligen soll in der Nacht ein im Vorfeld festgelegter Bereich abgelaufen und die dort angetroffenen obdachlosen Menschen zahlenmäßig erfasst und wenn möglich kurz befragt werden. Über 500 Teams bzw. über 2.000 Freiwillige werden so voraussichtlich in der Nacht der Solidarität in der gesamten Stadt unterwegs sein.

Die Zählung wird mit vielen Informationen und Veranstaltungen über die prekäre Situation wohnungsloser Menschen begleitet.

Auf Grundlage der (veröffentlichten) Ergebnisse wird Berlin seine Hilfs- und Beratungsangebote ausweiten und spezialisieren.

Je mehr Menschen sich an diesem Pilotprojekt beteiligen, desto genauer und erfolgreicher wird die erste Zählung sein. Interessiert? Dann informieren Sie sich noch heute über das Vorhaben auf der folgenden Webseite: www.berlin.de/nacht-der-solidaritaet. Fragen werden Ihnen auch von der FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf unter der Rufnummer (030) 76 23 65 00 beantwortet.

Sozialstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) ruft Berlinerinnen und Berliner auf, sich an der Obdachlosenzählung aktiv zu beteiligen. „Bitte unterstützen Sie die Nacht der Solidarität durch Ihre Mitarbeit und helfen Sie, die obdachlosen Menschen in Berlin zu zählen, so dass Hilfs- und Beratungsangebote zielgerichteter gestaltet werden können.“