Start Panorama CDU Berlin: Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz ist eine eine Wunde, die nicht...

CDU Berlin: Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz ist eine eine Wunde, die nicht verheilt

Anlässlich des morgigen dritten Jahrestages des Terroranschlages auf den Berliner Breitscheidplatz erklärt der Landesvorsitzende der CDU Berlin, Kai Wegner: 

„Am Donnerstag jährt sich zum dritten Mal der fürchterliche Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, mitten im Herzen unserer Stadt. An diesem Tag wurden zwölf unschuldige Menschen durch einen islamistischen Mörder aus dem Leben gerissen, viele weitere wurden zum Teil schwer verletzt oder traumatisiert. Die entsetzliche Tat hat eine tiefe Wunde geschlagen, die bis heute nicht verheilt ist. Wir dürfen das Leid, das der Terror in unserer Stadt gefordert hat, niemals vergessen.

Meine Gedanken sind bei den Opfern und Angehörigen. Wir alle können nur erahnen, welchen Schmerz und welche tiefe Trauer sie durchleben mussten und heute noch durchleben. Ebenfalls denke ich an die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sowie die Ersthelfer. Sie haben eine schwere Pflicht auf sich genommen, haben Leben gerettet und Leid gemindert. Sie wurden vom Erlebten aber teilweise auch selbst traumatisiert.

Umso wichtiger ist es, dass mit diesem Tag die Botschaft erneuert wird, die von dieser Stadt ausgeht: Diese Stadt und ihre Menschen haben in der Vergangenheit so viele Prüfungen bestanden, dass sie auch diese Herausforderung meistern werden. Berlin wird sich nie dem Terror beugen. Unsere Liebe zur Freiheit ist größer als der Hass aller Extremisten und Fanatiker.

Der Kampf gegen den Terror muss auch in Berlin mit aller Entschlossenheit geführt werden. Die Sicherheitsbehörden brauchen alle dafür nötigen Instrumente. Dazu zählen unter anderem auch die Nutzung des Gefährdergewahrsams und die zügige und konsequente Abschiebung von Gefährdern. Darüber hinaus ist eine bessere Ausstattung des Verfassungsschutzes dringend geboten. Wir müssen in der Lage sein, so frühzeitig wie möglich die Herde extremistischer Bedrohung zu identifizieren und dagegen mit aller Härte des Gesetzes vorzugehen.“