Start Friedrichshain-Kreuzberg Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung krimineller Strukturen

Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung krimineller Strukturen

Neukölln/Friedrichshain-Kreuzberg

Einsatzkräfte der Polizei Berlin haben gemeinsam mit Mitarbeitenden der Bezirksämter Neukölln und Pankow einen Einsatz zur Bekämpfung krimineller Strukturen in Neukölln und Kreuzberg durchgeführt.

In der Zeit von 9.30 bis 1 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 17 Lokale und Wettbüros rund um das Kottbusser Tor, der Hermannstraße sowie dem Hermannplatz. Insgesamt 17 Geschäfte überprüften die Einsatzkräfte und leiteten hier mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren unter anderem wegen gewerberechtlicher Verstöße, wie beispielsweise gegen das Jugendschutzgesetz und die Gaststättenverordnung, ein. In der Hermannstraße stellten die Beamtinnen und Beamten in einem Lokal zu hohe CO-Werte fest, sodass ein Teilbereich des Ladens geschlossen werden musste.

Zeitgleich wurden neben den Lokalkontrollen auch Verkehrsmaßnahmen in den betroffenen Straßenzügen durchgeführt. Insgesamt 158 Fahrzeuge wurden in dem Zeitraum überprüft und Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Drogendelikten und Verkehrsstraftaten eingeleitet. In der Hermannstraße überprüften Verkehrspolizistinnen und -polizisten gegen 12 Uhr einen 27-jährigen VW-Fahrer, dessen Auspuffanlage am Fahrzeug zu laut war. Der Pkw wurde zwecks Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt.

Zivilpolizistinnen und -polizisten, die in der Zeit zur Bekämpfung der Drogenkriminalität eingesetzt waren, beobachteten gegen 18.30 Uhr vor einem Café in der Braunschweiger Straße einen mutmaßlichen Drogenhändler, der einem Mann etwas übergab. Einsatzkräfte überprüften den 33-jährigen Käufer und fanden Cannabis bei ihm. Mit Unterstützung weiterer Polizistinnen und Polizisten wurde wenig später das Café überprüft, der 21-jährige Händler festgenommen und das Lokal geschlossen. Darüber hinaus wurde ein mit Haftbefehl wegen Drogenhandels gesuchter 33-jähriger Gast verhaftet.

An dem Einsatz waren insgesamt 200 Beamtinnen und Beamte beteiligt.