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Zum Tod von Martin Matschinsky

Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Am vergangenen Freitag, 24. Januar 2020, verstarb Martin Matschinsky.

Mit dem Tod des Bildhauers und Malers Martin Matschinsky (4. Juli 1921 ‒ 24. Januar 2020) verliert Berlin einen bedeutenden Künstler. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Brigitte Matschinsky-Denninghoff (2. Juni 1923 – 11. April 2011) hinterlässt er ikonische Werke.

Zu den bekanntesten Arbeiten der beiden zählt in Berlin die vierteilige, acht Meter hohe Chromnickelstahlskulptur Berlin, die 1987 auf dem Mittelstreifen der Tauentzienstraße Aufstellung fand. Die röhrenartigen Formen scheinen sich zu berühren, zu umarmen. Sie galten zunächst als Sinnbild für das getrennte Berlin, seit 1989 für die vereinte Stadt. Auch bei Passant*innen, die sich nicht für Kunst interessieren, lösen Werke wie diese bis heute große Sympathie aus.

Der Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer, würdigt den Verstorbenen:
„Mit Martin Matschinsky verliert die Stadt Berlin einen bedeutenden Künstler, der mehr als ein halbes Jahrhundert in Berlin gelebt und gearbeitet hat. Gemeinsam mit seiner verstorbenen Ehefrau Brigitte hat das Ehepaar insbesondere im öffentlichen Raum der Stadt Spuren hinterlassen, die heute noch die Menschen begeistern: man denke nur an die Skulptur „Berlin“ in der Tauentziehenstrasse. Das Land Berlin ist dem Ehepaar überaus dankbar dafür, dass es sich dafür entschieden hat, ihren Nachlass für die gemeinnützige Förderung von Kunst und Künstlern in Berlin einzusetzen. Das Land Berlin arbeitet gemeinsam mit der Berlinischen Galerie daran, den Willen des Künstlerehepaars umzusetzen.“