Start Kultur Auf Spurensuche in der Rummelsburger Bucht

Auf Spurensuche in der Rummelsburger Bucht

Auf Spurensuche in der Rummelsburger Bucht
Lina Morgenstern



Wer kennt Lina Morgenstern, Clara Grunwald oder Hildegard Marcusson? Nach ihnen und anderen Frauen wurden im Jahr 2003 Straßen in der Rummelsburger Bucht in Berlin Lichtenberg benannt. Geehrt wurden damit Vertreterinnen der Frauenbewegung, Künstlerinnen und Gegnerinnen des NS-Regimes.

Bei einem sommerlichen Abendspaziergang durch das an der Spree gelegene Viertel am Freitag, 14. August 2020, von 18 bis 20 Uhr, werden die spannenden Biografien der Namensgeberinnen vorgestellt. Die Führung übernimmt Claudia v. Gélieu. Sie ist Politikwissenschaftlerin und Expertin für Frauengeschichte. Im Rahmen des Spaziergangs wird auch die Geschichte der noch vorhandenen, sogenannten “Mädchenhäuser” und die des Arbeitshauses Rummelsburg erforscht.

Die Führung wird in Zusammenarbeit mit Majel Kundel, der Gleichstellungsbeauftragten im Bezirksamt Lichtenberg, durchgeführt und ist kostenfrei.

Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke), der selbst auch an dem Spaziergang teilnehmen wird, lädt alle Interessierten gleichermaßen ein: „Viele der Lebensgeschichten der Frauen, die Namensgeberinnen für Straßen in der Rummelsburger Bucht waren, zeugen von leider oft vergessenen Leistungen der selbigen zur politischen, sozialen und kulturellen Entwicklung unserer Stadt und darüber hinaus. Diese Namen und diese Leistungen kann der Spaziergang in Erinnerung rufen. Mit Claudia v. Gélieu wird der Spaziergang von einer Expertin begleitet, das möchte ich nicht verpassen.“

Treffpunkt ist der S- Bahnhof Rummelsburger Bucht, Ausgang Richtung Hauptstraße.

Die Zahl der Teilnehmenden ist beschränkt. Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich.

Mehr Informationen finden Interessierte im Internet unter www.frauentouren.de